Bestattungsvorsorge

Es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen sich rechtzeitig um seine eigene Bestattung zu kümmern. Sei es, weil Alleinstehende sicher gehen wollen, dass alles in ihrem Sinne geregelt wird. Oder aber, weil Verwandte oder Freunde weit entfernt wohnen. Oft ist es auch der Wunsch, Angehörigen diese wichtigen Entscheidungen in dieser schweren Zeit abzunehmen bzw. zu erleichtern.

 

Ein Testament zu errichten ist in jedem Fall sinnvoll. Es regelt die Erbfolge und nur so kann sich jeder sicher sein, dass sein Nachlass seinen Wünschen entsprechend, jedoch unter Berücksichtigung der gesetzlichen Pflichtanteile, verwaltet wird. Ein Testament muss eigenhändig handschriftlich oder bei einem Notar verfasst werden.

 

Ist kein Testament vorhanden, so könnte es geschehen, dass der Nachlass nur der gesetzlichen Erbfolge nach verteilt wird oder sogar der Staat als Erbe eintritt.

 

Als Bestattungsvorsorge bzw. Regelung der eigenen Bestattung eignet sich ein Testament jedoch nicht. Es wird in der Regel erst einige Wochen nach dem Tod eröffnet. In vielen Fällen ist der Verstorbene zu diesem Zeitpunkt bereits beigesetzt worden, da man sich an das Bestattungsgesetz halten muss.

 

Aber auch der finanzielle Aspekt ist ein Grund für eine Bestattungsvorsorge. Denn Seit dem 1. Januar 2004 hat der Gesetzgeber das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen. Aus diesem Grund ist es mittlerweile umso wichtiger, privat für seine Bestattung vorzusorgen, z. B. durch eine Sterbegeld- oder Lebensversicherung oder durch die Einrichtung eines Treuhandkontos speziell für die Bestattung. Natürlich kann auch bei einem kleineren Geldbeutel eine würdevolle Bestattung organisiert werden.

 

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